|
Gründer- und Innovationscampus |
|
|
Gründungskultur wird schon seit vielen Jahren in enger Kooperation der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) und der Bauhaus-Universität Weimar (BUW), durch den Gründer- und Innovationscampus Jena-Weimar gefördert und gelebt. Aufbauend auf den interdisziplinären Unterstützungsangeboten beider Hochschulen wird im Projekt „EXIST-Gründungskultur – Die Gründerhochschule“ eine ganzheitliche gründungsbezogene Gesamtstrategie entwickelt und am Campus beider Hochschulen umgesetzt. Die Arbeitsweise konzentriert sich auf die Weiterentwicklung der Kernbereiche Forschung & Lehre und Beratung & Coaching in einer neuen Administration und Struktur.
Weiterentwicklung der Forschung & Lehre
Hochschulübergreifend wird eine interdisziplinäre Forschergruppe aus drei Juniorprofessuren in der Fächerkombination Gründungsmanagement und Entrepreneurship, Forschungs- und Technologietransfer (beide an der FSU) sowie Innovations- und Kreativmanagement (BUW) etabliert. Damit werden bislang getrennt voneinander betrachtete Themenbereiche miteinander verknüpft. Für neue Impulse in der Lehre entsteht erstmalig ein strategisches Gesamtkonzept für die Gründungslehre an beiden Universitäten. Es werden neue Lehrformate für die Bachelor- und Masterausbildung sowie berufsbegleitende Studienangebote entwickelt.
Weiterentwicklung von Beratung & Coaching
Um Inventionen aus der Hochschule in erfolgreiche Innovationen umzuwandeln, setzt die Unterstützung bereits mit Beginn von Forschungsprojekten bzw. Gründungsideen und damit zum frühestmöglichen Zeitpunkt an. Insbesondere können durch die Unterstützung von Gründungsbotschaftern in den Fakultäten und durch die enge Verknüpfung der Beratungs-und Transferstellen beider Hochschulen Potenziale frühzeitig identifiziert und durch individuellen Beratungs- und Coachingprozess in Richtung Verwertung weiterentwickelt werden.
Gründungskultur als strategische Daueraufgabe
Das Ziel der nachhaltigen Etablierung einer Gründungskultur sowie der Weiterentwicklung der akademischen Gründungsförderung auf allen Ebenen wird von den Hochschulleitungen mit Nachdruck unterstützt. Neben der finanziellen Unterstützung durch Haushaltsmittel wurde eine optimale Infrastruktur für Projektmitarbeiter und Gründer durch einen zukünftigen Erweiterung des Gründerzentrums (FSU) und eine Erweiterung der Räumlichkeiten der Gründerwerkstatt neudeli (BUW) sichergestellt. Um Gründungskultur langfristig an den Hochschulstandorten Jena und Weimar zu verankern, ist die Errichtung einer GmbH mit Dienstleistungsangeboten zum Forschungstransfer sowie einer gemeinnützigen Stiftung in Planung.

|